Beratung und Behandlung bei Katarakt

Grauer Star München

Grauer Star München: Wir betreuen Sie von der Erstvorstellung bis zur OP-Nachsorge in unserer hochmodernen Praxis. Informieren Sie sich hier über das Krankheitsbild Grauer Star und den Behandlungsablauf in unserer Praxis.

Grauer Star München - Prof. Kook - das Krankheitsbild Katarakt

Das Krankheitsbild Katarakt – Grauer Star München

Ein Teil der Menschen in Deutschland haben im Alter zwischen etwa 50 und 64 Jahren einen beginnenden Grauen Star (Katarakt), wobei viele von ihnen noch keine Sehstörungen bemerken. Mit zunehmendem Alter steigt die Beeinträchtigung des Sehvermögens. Damit handelt es sich beim Grauen Star um die am häufigsten auftretende Augenkrankheit.

Die Symptome eines Grauen Stars sind nicht nur eine zunehmende Verschlechterung der zentralen Sehschärfe, sondern auch eine Vielzahl anderer Begleiterscheinungen. So kommt es zu einer zunehmenden Blendempfindlichkeit, abnehmendem Kontrastsehen, eingeschränkter und verschobener Farbwahrnehmung und aufgrund der sich mit der Alterung verändernden Linsendicke zu sich langsam aber stetig verändernden Brillenwerten.

Sollte Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden im Alltag einschränken, raten wir Ihnen zu einer rechtzeitigen Operation, wobei wir den Zeitpunkt dieser in den meisten Fällen frei mit Ihnen zusammen wählen können.

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Grauer Star München - Prof. Kook - Linsentypen

Grauer Star München – die Wahl der richtigen Linse

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Intraokularlinsentypen, welche es uns in der Linsenchirurgie ermöglicht, die für Sie am besten geeignete Linse auszuwählen. Ganz individuell auf Ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt.

Die eine richtige Linse gibt es nicht! Welche für Sie also die passende ist, klären wir gemeinsam mit Ihnen in einer sorgfältigen Voruntersuchung.

Zur Auswahl stehen uns vier verschiedene Linsentypen:

Die körpereigene Linse wird im Laufe des Lebens aufgrund von Umwelteinflüssen und der natürlichen Alterung trüb und gelblich. Diese gelbliche Färbung der eigenen Linse wirkt für blaues Licht wie ein Filter. In der Augenheilkunde wird kontrovers diskutiert, inwieweit eine Blaulichtexposition das Risiko sog.„photooxidativer Netzhautschädigungen“ und somit auch das Auftreten oder das Voranschreiten einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) erhöht.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei einer Kataraktoperation der körpereigene Blaulichtfilter durch die Extraktion der eigenen Linse entfernt wird und bei Implantation einer herkömmlichen Intraokularlinse nun ein größerer Anteil der einfallenden Strahlung die Netzhaut erreicht, wurden gelbe Intraokularlinsen mit Blaulichtfilter entwickelt, die die Funktion der natürlichen Linse imitieren sollen.

In der Theorie bieten Blaufilterlinsen zwar einen Schutz der Makula, klinisch belegt ist dieser Nutzen jedoch bislang nicht und wird weiterhin wissenschaftlich diskutiert. Allerdings konnte andererseits bisher auch kein wesentlicher Nachteil der Blaufilterlinsen wie Störung des Farbensinns oder des Tag-Nacht-Rhythmus nachgewiesen werden.

Monofokale Intraokularlinsen sind die weltweit am häufigsten bei der grauen Staroperation verwendeten Linsen. Monofokal heißt, dass postoperativ die Abbildung der Linse nur in einer Entfernung, also entweder in der Ferne oder in der Nähe scharf ist. Für die andere Sehentfernung benötigen Sie eine Sehhilfe.

Eine asphärische Linse hat den Vorteil, dass die Lichtstrahlen über die gesamte Fläche der Intraokularlinse in gleichmäßig gebrochen werden, auch wenn die Pupille bei schlechten Lichtverhältnissen grösser ist. So wird in der Regel bei normalen Augen die Sehqualität nach der Implantation einer asphärischen Monofokallinsen vor allem in der Dämmerung oder nachts verbessert. Wir verwenden für alle Linsentypen inclusive Monofokallinsen ausschließlich asphärische Intraokularlinsen.

Multifokale Intraokularlinsen werden zur Korrektur der Alterssichtigkeit (umgangssprachlich „Altersweitsichtigkeit“) eingesetzt. Diese Linsen weisen im Gegensatz zu Monofokallinsen mehrere Brennpunkte ihrer Optik auf, daher der Begriff „multifokal“. Multifokallinsen sind heute in der Regel sogenannte „Trifokallinsen“. „Tri“ steht für drei Hauptbrennpunkte, ein Brennpunkt für die Ferne, einer für den Zwischenbereich/ „Intermediärbereich“ und einer für die Nähe zum Lesen.

Multifokale Intraokularlinsen bieten damit die Möglichkeit, gleichzeitig in der Ferne, im mittleren Sehbereich und in der Nähe scharf zu sehen und damit eine weitgehende Brillenunabhängigkeit für den Alltag. Zusätzlich können mit Ihnen eine gleichzeitig bestehende Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung (multifokal-torische Intraokularlinse) korrigiert werden.

Für diese multifokalen Intraokularlinsen gelten strenge anatomische Voraussetzungen und nicht alle Augen sind für eine Implantation geeignet. Ob Ihre Augen für Multifokallinsen in Frage kommen, klären wir durch eine sorgfältige Voruntersuchung und entsprechende Diagnostik.

Allerdings geht bei allen Multifokallinsen ein kleiner Teil des einfallenden Lichts durch Streulicht verloren. Dadurch wird der Seheindruck sowie das Kontrastsehen in der Dämmerung und nachts durch Lichthöfe und Strahlenkränze um Lichtquellen zumindest temporär im Vergleich zu Monofokallinsen beeinträchtigt.

Torische Intraokularlinsen können dann eingesetzt werden, wenn neben dem Grauen Star auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) vorliegt. Diese torischen Linsen werden teilweise individuell für Ihr Auge hergestellt und machen in vielen Fällen einen Ausgleich der Hornhautverkrümmung durch eine Brille nach der Operation überflüssig.

Torische Intraokularlinsen bieten postoperativ somit praktisch immer ein Stück mehr Unabhängigkeit von einer Sehhilfe. Bei Wunsch nach weitgehender Brillenfreiheit und zugrundeliegender Hornhautverkrümmung, gibt es auch die Option der Implantation multifokal-torischer Intraokularlinsen.

Neben Multifokallinsen gibt es auch sogenannte „EDOF-Linsen“ (Enhanced Depth Of Focus). Diese EDOF-Linsen stellen eine „Multifokallinse light“ dar. Sie ermöglichen ein Sehen ohne Brille in der Ferne sowie im Zwischenbereich/Intermediärbereich, beispielsweise beim Arbeiten am PC oder beim Lesen der Armaturen beim Autofahren. Die Optik einer EDOF-Linse besitzt aber keinen Brennpunkt für die Nähe zum Lesen. Somit sind EDOF-Linsen unter Umständen eine Möglichkeit, falls Sie überwiegend am Computer arbeiten, Sport treiben oder musizieren. Mit dem EDOF-Linsentyp dürfen Sie jedoch nicht erwarten, ohne Lesebrille ein Buch lesen zu können.

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Grauer Star München - Prof. Kook - Graue Star Operation

Leben ohne Brille mit der Grauen Star Operation?

Moderne Linsenimplantate können im Alltag ihre Brille ersetzen. Hierbei kommen als eine Option Multifokallinsen oder EDOF Linsen zum Einsatz. Diese Linsen ermöglichen zu 90 % ein nahezu brillenfreies Sehen lebenslang. Nicht jedes Auge eignet sich allerdings für die Implantation dieses Linsentyps. Eine gründliche Voruntersuchung schafft Klarheit.

Eine weitere Option ist die Monovision auch „Goethe Blick“ bezeichnet. Johann Wolfgang von Goethe sah mit einem Auge in der Ferne scharf und mit seinem anderen Auge, das kurzsichtig war, in der Nähe scharf.  Er brauchte daher in hohem Alter keine Brille. Dies lässt sich mit einer Linsenoperation erreichen, wobei ein Auge für die Nähe und das andere für die Ferne eingestellt wird. Dieses Prinzip erfordert die Mitarbeit des Gehirn und nicht alle Augen sind für die Monovision geeignet. Eine Voruntersuchung kann dies klären.

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Grauer Star München - Prof. Kook - Beratung

Grauer Star OP München – Behandlungsablauf & Kosten

Die Operation des Grauen Stars nehmen wir in unserer Augenarztpraxis ambulant vor. Um sicherzustellen, dass Ihr gesundheitlicher Allgemeinzustand dies zulässt, bitten wir Ihren Hausarzt kurz vorher um einen Bericht darüber. Am Tag vor der OP und am Operationstag selbst bitten wir Sie, auf Make-up zu verzichten sowie sechs Stunden vorher keine feste Mahlzeit mehr zu sich zu nehmen. Da die Grauer Star OP München grundsätzlich unter örtlicher Betäubung erfolgt, können Sie alle Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen. Insbesondere blutverdünnende Medikamente sollten nicht abgesetzt werden.

Das Auge wird vor der Operation mit Augentropfen betäubt, in Einzelfällen auch zusätzlich durch eine Injektion neben das Auge. Die Operation selber wird unter einem Operationsmikroskop durchgeführt und dauert etwa eine Viertelstunde. Uns ist es wichtig, dass Sie die Behandlung entspannt und angstfrei erleben. Dafür schauen Sie während der OP in ein helles Licht und hören leise Musik. Darüber hinaus besteht im Voraus auch die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel zu bekommen. Bitte beachten Sie, dass binnen 24 Stunden nach der Operation ein Fahrverbot besteht und Sie nach der Operation auf eine Begleitperson angewiesen sind, insbesondere wenn beruhigende Medikamente verabreicht wurden.

Sie erhalten nach der OP-Voruntersuchung einen detaillierten individuellen Kostenvoranschlag. Dieser orientiert sich an der Gebührenordnung für Ärzte (GÖA) und beinhaltet eine Aufschlüsselung aller ärztlichen Leistungen und Sachkosten inkl. der Kosten der ausgewählten Linse.

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Patientenstimme über die Graue Star Operation:

Zitate von jameda

Wunderheiler

Ich betrachte Herrn Dr. Kook als „Wunderheiler“. Er hat mein rechtes Auge vom grauen Star befreit und ich konnte 24 Stunden nach der OP wieder einwandfrei sehen – ohne Brille!!

Grauer Star München: Prof. Dr. med. Daniel Kook ist Experte im Bereich der refraktiven Linsenchirurgie – Sie sind bei uns also in den besten Händen. Wir beraten Sie detailliert und individuell, um gemeinsam mit Ihnen die für Sie am besten passende Linse und den richtigen Zeitpunkt für diesen Eingriff zu wählen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin zum Erstgespräch – telefonisch oder ganz bequem per Online-Terminvergabe.

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